Im Getümmel der Menge stand plötzlich eine Frau mit zwei Wellensittichen und bis wir uns umschauten, saßen die Vögel auf unseren Köpfen und auf der Schulter. Bei Herrn Maier eroberten sie die Brille, und schon scherzte jemand: „Der Herr Maier hat ja einen Vogel – nein zwei!“.
Ganz in der Nähe des Trevi-Brunnens führte Herr Maier uns in ein 5D Kino (Time Elevator) mit einem 35minütigen Film über die Entstehung und Vergangenheit Roms.

Weiter ging es zur Spanischen Treppe, einem weiteren Ort in der Altstadt, wo sich viele Menschen treffen und einfach nur „chillen“. Dort hatten wir dann das erste Mal in Rom Freizeit und durften alleine (in Gruppen) herumlaufen. Einige Mädchen versuchten in edlen Geschäften wie „Dior“ oder „Prada“ shoppen zu gehen. Leider ließ sie der Türsteher nicht hinein. Vielleicht sah er den Mädchen auch an, dass sie sich ein Kleid für 8.000 € nicht leisten konnten.

Der Tag war schnell vorbei und viele freuten sich auf das Jugendhostel. Nur Maxi und Dominik waren noch so fit, dass sie nach dem Abendessen noch eine Runde zum Petersplatz und zum Kolosseum gefahren sind, um diese Bauwerke bei Nacht zu bewundern.
Den anderen wurde es im Quartier auch nicht langweilig. Fazit des zweiten Tages: Rom ist eine große, tolle und faszinierende Stadt.

Julian Feuerer, Alexandra Perschin und Elena Graßl

 

DIENSTAG:

Auch der dritte Tag begann mit einem „italienischen“ Frühstück, also mit Cappuccino und Gebäck. Wir waren sehr zeitig dran, weil wir uns das Anstehen beim Einlass zum Petersdom sparen wollten. Die Rechnung ging auf, der Security-Check hielt uns nur 10 Minuten auf. Nach einem kurzen Blick in den Dom machten wir uns erst auf den Weg zur Spitze der Kuppel. Allein bis zum Dach des Domes waren es schon 200 Stufen, und dem einen oder anderen ging schon die Luft aus. Der Blick vom Inneren der Kuppel in den Altarraum war atemberaubend, die Höhe machte einen richtig schwindlig – die prachtvolle Ausgestaltung auch. Die restlichen 300 Stufen bis zur sogenannten „Laterne“ waren dann richtig abenteuerlich: Die Treppenstufen wurden immer schmäler, schließlich musste man schräg gehen, denn die Rundung der Kuppel ließ es nicht anders zu.
Die letzten Stufen mussten wir uns dann eine Wendeltreppe hochquetschen, doch der Ausblick von oben entschädigte alle Anstrengung. Der Blick über ganz Rom war atemberaubend. Der Petersplatz mit einer langen Schlange auf Einlass wartender Menschen sah aus wie bei einer Spielzeugeisenbahn.

Von hier aus war auch ein Blick auf die Vatikanischen Gärten, auf die Museen und auf die päpstliche Wohnung möglich. Neben dem Kolosseum in der Ferne erkannten wir auch den deutschen Friedhof gleich neben dem Dom wieder. Der Abstieg war dann nicht weniger anstrengend. Eine kleine Rast konnten wir am Dach des Domes einlegen. Von hier aus sah man erst so richtig, wie groß die Figuren auf dem Vordach des Petersdomes eigentlich sind.

 

Auch beim anschließenden Gang durch den Innenraum des Doms wurde uns die Größe dieses Baus noch einmal bewusst. Am Boden reiht sich ein Steinmosaik an das andere, die Wände sind reich verziert, die Decken mit Mosaiken überzogen. Überall aus Stein geschlagene Figuren, zum Teil viele Meter hoch. Rechts vorne ist eine alte Statue vom hl. Petrus und viele von uns reihten sich ein um – wie die Italiener es machen – seinen Fuß zu berühren, denn das bringt Glück und Segen. Den Dom haben wir über die Krypta wieder verlassen. Dort unten sind die Gräber von vielen Päpsten, naja – muss man nicht unbedingt gesehen haben.

 

Auf dem Weg zur U-Bahn führte uns Herr Maier noch in ein Seitengässchen zu einem Laden, in dem man ganz billige religiöse Artikel kaufen kann, einige von uns kauften sich Kreuzchen, Postkarten, Bilder und Rosenkränze als Andenken aus Rom.Dann nutzten wir die Mittagszeit noch um das Hard-Rock-Café zu suchen. Einige tolle T-Shirts wechselten dort den Besitzer